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Politik zum Anfassen – ein besonderer Tag im Schweriner Landtag

40 Ehrenamtliche des 3 Möwen e.V. und der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde folgten der Einladung von Sozialministerin Stefanie Drese in den Schweriner Landtag. Zwischen spannenden Debatten, persönlichen Gesprächen und einer besonderen Ehrung wurde Politik greifbar – ein Tag, der Mut macht und zeigt, wie wichtig Ehrenamt und demokratischer Dialog sind.

Ministerin Stefanie Drese lädt 40 Ehrenamtliche aus der Kirchengemeinde und dem 3 Möwen e.V. nach Schwerin ein

Schwerin empfing uns mit kräftigem Wind und einem beeindruckenden Blick auf Schloss und Landtag. Auf Einladung von Sozialministerin Stefanie Drese machten sich rund 40 Ehrenamtliche der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und des 3 Möwen e.V. auf den Weg, um einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit des Landtags nahmen wir bereits auf den Besuchertribünen Platz.

Wenig später betrat Ministerin Drese das Rednerpult. Thema der Landtagsdebatte war der Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“. Im Mittelpunkt standen Fragen der Beteiligung junger Menschen, Bildung, Gesundheit, eines sicheren Aufwachsens sowie einer kinder- und jugendgerechten Infrastruktur.

Die Debatte war lebendig. Es wurde applaudiert, es wurde gebuht, es wurde leidenschaftlich argumentiert. Beeindruckend war für mich vor allem, dass mehr als 4.500 Kinder und Jugendliche ihre Ideen und Erfahrungen in die Arbeit der Kommission eingebracht haben. Man hatte das Gefühl: Hier wird gerade Zukunft gestaltet.

Besonders positiv habe ich erlebt, dass Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fraktionen trotz unterschiedlicher politischer Positionen das gemeinsam Erarbeitete ausdrücklich würdigten. Sachliche Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg zu erleben, macht Mut. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass sich nicht jede Fraktion an diesem konstruktiven Miteinander beteiligen wollte.

Nach gut einer Stunde verließen wir den Plenarsaal und hatten die Gelegenheit, Ministerin Stefanie Drese persönlich zu treffen. In einer offenen Gesprächsrunde sprachen wir über das Erlebte und konnten unsere Fragen direkt stellen. "War die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre richtig?" "Wie bewertet die Ministerin die Wahl-Prognosen für Mecklenburg-Vorpommern?"

Ich habe Stefanie Drese als klar, ehrlich und fachlich überzeugend erlebt. Besonders beeindruckt hat mich ihr Optimismus und ihr spürbarer Wille, die begonnenen Veränderungen konsequent weiterzuführen.

Ein besonders schöner Moment war die Würdigung unseres Vereinsmitglieds Roswitha Mehl. Ministerin Drese dankte ihr ausdrücklich für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – eine Anerkennung, die viele von uns sehr berührt hat.

Ich fahre mit dem Gefühl nach Hause, einen guten Tag erlebt zu haben: einen Tag für das Ehrenamt, für den Dialog und für eine Politik, die nahbar ist und zuhört.

Herzlichen Dank an Ministerin Stefanie Drese und ihr Team für die Einladung und die Möglichkeit, Demokratie so unmittelbar erleben zu dürfen.

Beste Grüße euer Jörg Wolter

 

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